klicken

Männergesundheit

Potenzprobleme bei Diabetes

diabetes-ALT_BIG_IMG
  • teilen

Lesedauer: 7 min.

Der Diabetes ist eine komplizierte ungleichartige Krankheit, die ohne spezieller Blutanalyse nicht diagnostiziert wird. Laut den statistischen Angaben gibt es in der Welt über 370 Millionen Menschen, die am Diabetes leiden, dabei hat eine Hälfte von ihnen davon kein Kenntnis.

Die Zuckerkrankheit ist eine Krankheit des endokrinen Systems, die vom vollen oder relativen Mangel an Insulin bewirkt wird, die sich durch eine chronische Erhöhung des Blutzuckerspiegels zeigt.

Bei der Zuckerkrankheit kann die Pankreasdrüse das Insulin in der notwendigen Anzahl oder Qualität nicht produzieren. Die Erkrankung führt zu den Störungen von allen Arten des Stoffwechsels, den Durchblutungsstörungen, den Verletzungen der Gefäße, des Nervensystems und auch anderer Organe und Systeme. Die verbreitetsten Komplikationen von der Zuckerkrankheit schließen die Krankheiten der Nieren, Haut, Zähne und des Zahnfleisches, und viel anderes ein, unter anderem auch die Impotenz bei Diabetes, die den organischen Charakter hat.

Von der Gesamtzahl der Zuckerkranken haben nur 10-15% den 1. Typ der Krankheit, und über 85% den 2. Typ. Im Grunde genommen sind es zwei ganz verschiedene Krankheiten, die diametral entgegengesetzte Ursachen und Behandlungsweisen haben, doch die von einem gemeinsamen Symptom vereinigt werden – dem erhöhten Blutzuckerspiegel:

  • Der insulinabhängige (Typ 1) in aller Regel entsteht im Alter unter 30 Jahre, der früher Jugenddiabetes genannt wurde, die einzige Behandlungsmethode sind regelmäßige lebenslange Injektionen von Insulin.
  • Der insulinunabhängige (Typ 2), der auch der Erwachsenendiabetes genannt wird, entwickelt sich normalerweise bei den Menschen im Alter über 40 Jahre, und am häufigsten bei den Leuten, die an Übergewicht leiden. Der insulinunabhängige Diabetes entwickelt sich schrittweise und unterscheidet sich durch die Mäßigkeit der Symptome, die regelmäßigen Injektionen von Insulin sind nur bei den verzögerten progressiven Formen notwendig.

Symptome und Anzeichen des Diabetes

Die Symptome des Diabetes des 1. und des 2. Typs sind größtenteils ähnlich. Die Boshaftigkeit dieser Krankheit liegt darin, dass es lange Zeit keine äußerlichen Symptome geben kann.

Das Hauptanzeichen der Zuckerkrankheit ist ein erhöhter Blutzuckerspiegel, den man ohne klinischen Untersuchungen nicht feststellen  kann.

Eine Menge Menschen leben lange Zeit und merken nicht, dass sie an Diabetes leiden. Die Kenntnis der Hauptsymptome der Krankheit hilft sich zeitgemäß an den Arzt zu wenden und die Behandlung zu beginnen, um schwere Komplikationen zu vermeiden.

Es gibt folgende Eigenschaftsmerkmale der Zuckerkrankheit:

  • Mundtrockenheit;
  • ein brennender Durst (man kann von 3 bis 5 Liter Flüssigkeit täglich trinken);
  • die häufige Harnableitung;
  • Limosis;
  • Schläfrigkeit;
  • erhöhte Müdigkeit;
  • allgemeine Schwäche und Muskelschwäche;
  • Juckreiz am Körper und der Schleimhaut der Geschlechtsorgane (besonders bei den Frauen in Genitalien);
  • Trockenheit des Hautmantels, eine schlechte Heilung der Wunde und Schnitte;
  • Wadenkrämpfe;
  • Sehstörungen, die sog. weiße Wand vor den Augen.

Außerdem ist das Anzeichen des überstürzenden Diabetes des 1. Typs eine intensive Abnahme trotz der normalen oder sogar übermäßigen Nahrungsaufnahme.

Die Impotenz, oder mit heutigen Worten ausgedrückt die Erektionsdysfunktion, ist ein verbreitetes medizinisches Problem, das mit dem Diabetes eng verbunden ist, d.h. dass die Impotenz bei Diabetes sehr weltläufig ist. Laut der Statistik beschweren sich über die Hälfte aller Patienten, die an der Zuckerkrankheit leiden, über die Erektionsdysfunktion. Und umgekehrt bei 10% aller Männer, die sich an den Arzt wegen der Impotenz wenden, wird der Diabetes diagnostiziert.

Da Potenzprobleme bei Diabetes hauptsächlich den organischen oder gemischten Charakter  haben, soll die Behandlung von Impotenz bei Diabetes komplex und gestuft sein und auch auf die Abschaffung der metabolischen, funktionellen oder anderer Störungen, und der psychologischen Probleme gerichtet sein. Die Hauptsache ist, dass die Impotenz bei Diabetes heilbar ist.

Behandlung von Impotenz bei Diabetes

  1. die Kompensation des Diabetes und die Einstellung seiner Komplikationen:
    • Erhaltung des normalen Blutzuckerspiegels – ist der wichtigste Faktor der Wiederherstellung der Erektionsfunktion. Manchmal reicht es nur den normalen Spiegel der Glykämie wiederherzustellen, damit der Patient Potenzprobleme bei Diabetes lösen könnte.
    • Abschaffung des Übergewichts.
    • Normalisierung des arteriellen Blutdrucks – dabei soll man möglicherweise die Mittel vermeiden, die die Potenz beeinträchtigen, z.B. die Beta-Blocker.
    • Behandlung der Polyneuropathie – Anwendung der Thioctsäure.
    • Normalisierung des Cholesterinstoffwechsels – Diät und Statine (Atorvastatinum, Lovastatinum und andere).
    • Verzicht auf rauchen Rauchen.
  2. Die Abschaffung der psychologischen Probleme – die Behandlung von Depressionszuständen, Phobien und Neurosen:
    • Abschaffung des chronischen Stress – die Wanderungen an der frischen Luft, die Schlafnormalisierung, Gymnastik u.s.w.
    • Psychotherapie.
    • Akupunktur.
    • neurolinguistisches Programmieren.
    • psychotrope Stoffe – Antidepressiva, Beruhigungsmittel u.s.w. Hier kann der Rückeffekt erscheinen, eine falsche Anwendung von psychotropen Stoffen kann die Impotenz bei Diabetes nicht heilen, sondern beeinträchtigen.
  3. Die medikamentöse Therapie.
  4. Die allgemein stärkenden, tonischen, pflanzlichen und homöopathischen Mittel (Yohimbe, Ginseng) – es gibt noch keine überzeugenden Angaben über ihre Wirksamkeit, deswegen kann man die Zweckmäßigkeit der Anwendung dieser Mittel in Frage stellen.
  5. Die PDE-5-Hemmer: Sildenafil (Viagra), Tadalafil (Cialis), Vardenafil (Potenzmittel Levitra) – die führende und solange einzige Gruppe der Medikamente, die wirklich effektiv bei der Lösung der Potenzprobleme bei Diabetes sind.

Diese Mittel werden in der individuell ausgewählten Dosis vor 30 Minuten vor dem Geschlechtsakt eingenommen. Die Wirkungsdauer beträgt von 4 bis 36 Stunden. Die Besonderheit der PDE-5-Hemmer besteht darin, dass sie die Erektion direkt nicht bewirken, diese Mittel verstärken die Durchblutung in den Schwellkörpern und so sichern die Erscheinung und die Erhaltung der physiologischen Erektion in Erwiderung auf die sexuelle Stimulation. Die Wirksamkeit der Impotenz bei Diabetes Behandlung mit den PDE-5-Hemmern ist ein wenig niedriger, als ohne Diabetes, doch unabhängig vom ausgewählten Mittel beträgt sie von 48 bis 72%, d.h. bei der Einnahme von Viagra/ Sildenafil, Cialis oder Levitra stellen von der Hälfte bis zwei Drittel der Männer-Diabetiker ihre sexuelle Aktivität wiederher. Mit dem Wirkstoff Sildenafil kann man die preisgünstige Alternative Kamagra bestellen.

Es ist nicht empfohlen das Mittel wird häufiger als einmal pro Tag einzunehmen. Auch soll man den Zustand des Herz-Kreisalusystems des Patienten berücksichtigen, dem Sex überhaupt gegenindiziert werden kann, z.B. nach dem akuten Myokardinfarkt oder beim hohen arteriellen Blutdruck.

Die PDE-5-Hemmer soll man mit den Nitraten (Nitrong, Isosorbide und anderen) nicht kombinieren, weil ihre Wechselwirkung zur kritischen Senkung des arteriellen Blutdrucks führen kann, was beziehungsweise zum Tode führen kann.

3.3. Androgene (Geschlechtshormone) – werden zur Behandlung der Potenzprobleme bei Diabetes bei Anwesenheit des Androgenmangels, bei der Unwirksamkeit der PDE-5-Hemmer oder in Verbindung mit ihnen gebraucht. Sie werden in Form von den Hautgelen, Cremen, Injektionen und anderen angewandt.

3.4. Injektionen in den Penis ist eine ganz alte Methode, die in der Eingabe mancher Mittel (Papaverinum, Phentolamin, Pituitrin) in die Peniswurzel vor dem Geschlechtsakt liegt, aber wegen einer niedrigen Wirksamkeit und vielen Nebenwirkungen sie heutzutage nicht angewandt wird.

4. chirurgische Behandlung – wird bei den schweren Formen der vaskulären Impotenz angewandt, wenn die gestörte Durchblutung im Penis eine normale Erektion unmöglich macht.

Mikrovaskulären Operationen, die eine normale Durchblutung von Penis wiederherstellen können.

Die Prothesenaufstellung, die die Erektion nachmachen oder erhalten können.

Die Behandlung der Potenzprobleme bei Diabetes ist der komplizierte Prozess. Man soll viele Faktoren berücksichtigen: das Alter des Patienten, den Typ und die Dauer der Zuckerkrankheit, die Comorbiditäten, die eingenommenen Mittel und viel anderes. Deshalb soll man sich auf die Ratschläge der Freude oder die Fernsehwerbung nicht verlassen, wenden Sie sich an die professionellen Fachleute. Erinnern Sie sich daran, dass die Impotenz bei Diabetes heilbar ist, dass es keine heillosen Formen der Erektionsdysfunktion gibt, und der echte Fachmann wird Ihnen die Methodik auswählen, die gerade Ihnen passt.

Schon gewusst?

Diabetes beeinträchtigt kleine Blutgefäße und Nerven im Penis, was den Vorgang der Erektion sogar bei voller Erhaltung der Libido erschwert.

Ihre Meinung ist uns wichtig

Bewertung:

Recent_comments_to_article

Mehr interessante Beiträge unten

Für Männer

2023-05-05

Avanafil vs Sildenafil: Ein Vergleich der Wirksamkeit, Sicherheit und Kosten bei der Behandlung von erektiler Dysfunktion

Avanafil vs Sildenafil-ALT_SMALL_IMG

In dem Artikel wird der Unterschied zwischen den Potenzmitteln Avanafil und Sildenafil erläutert. Beide Wirkstoffe gehören zur Gruppe der PDE-5-Hemmer und werden zur Behandlung von Erektionsstörungen eingesetzt. Avanafil wirkt schneller und hat eine längere Halbwertszeit als Sildenafil, was zu einer schnelleren Wirkung und geringeren Nebenwirkungen führen kann. Sildenafil hat eine längere Erfahrungsgeschichte und ist in verschiedenen Dosierungen erhältlich. Die Wahl des geeigneten Medikaments hängt von individuellen Faktoren wie der Ursache der Erektionsstörung, dem Alter und der Gesundheit des Patienten ab.

verfasst von Paul Neumann

weiter lesen

Für Männer

2023-04-28

Viagra Preis Holland

ViagraPriceHolland-ALT_SMALL_IMG

Der Artikel beschäftigt sich mit den Preisen von Viagra in den Niederlanden im Vergleich zu Deutschland. Es wird darauf hingewiesen, dass Viagra in den Niederlanden günstiger ist als in Deutschland und dass es für deutsche Patienten möglicherweise sinnvoll ist, ihre Medikamente in den Niederlanden zu kaufen. Es werden jedoch auch rechtliche und praktische Überlegungen diskutiert, die beachtet werden sollten, bevor man sich für den Kauf von Medikamenten im Ausland entscheidet.

verfasst von Jonas Meyer

weiter lesen

Für Männer

2023-04-21

Kann man Viagra bei Amazon kaufen?

Viagra Amazon-ALT_SMALL_IMG

Amazon Pharmacy ist ein Online-Service, der von Amazon angeboten wird, um verschreibungspflichtige Medikamente und eine Auswahl an frei verkäuflichen Medikamenten direkt an Kunden in den USA zu liefern. Kunden können ihr Rezept einfach online einreichen und ihre Medikamente bequem zu Hause erhalten. Amazon Pharmacy bietet auch Viagra und Sildenafil an.

verfasst von Paul Neumann

weiter lesen

Für Männer

2023-04-14

Braucht man für Viagra ein Rezept?

Do You Need A Prescription For Viagra-ALT_SMALL_IMG

Der Artikel beschäftigt sich mit der Frage, ob für Viagra ein Rezept benötigt wird. Es wird erklärt, dass Viagra in Deutschland verschreibungspflichtig ist und nur auf Rezept erhältlich ist. Es wird auch darauf hingewiesen, dass es illegal ist, Viagra ohne Rezept zu kaufen. Der Artikel gibt Tipps, wie man Viagra auf legale Weise erhalten kann, indem man zum Beispiel einen Arztbesuch vereinbart oder eine Online-Konsultation durchführt. Abschließend wird darauf hingewiesen, dass es wichtig ist, Viagra nur unter ärztlicher Aufsicht und nach Rücksprache mit einem Arzt einzunehmen.

verfasst von Paul Neumann

weiter lesen

Für Männer

2023-04-07

Viagra Creme

Viagra Creme-ALT_SMALL_IMG

Im Artikel geht es um eine Creme namens "Viagra-Creme", die bei erektiler Dysfunktion helfen soll. Es wird behauptet, dass die Creme eine schnellere und gezieltere Wirkung hat als traditionelle Viagra-Tabletten. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass es derzeit keine von der FDA zugelassene Viagra-Creme gibt.

verfasst von Jonas Meyer

weiter lesen
Zur Verbesserung unseres Angebotes werden Cookies verwendet. Durch die Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden. Unsere Datenschutzhinweise